Datenschutz: „Wir sind frustriert“ – Apple reagiert auf EU-Regulierung
Handelsblatt Technik
2 mai 2026, 08:56
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Düsseldorf. Vor wenigen Tagen veröffentlichte die EU-Kommission einen ersten Zwischenbericht zur Wirkung des „Digital Markets Act“ (DMA). Das EU-Gesetz für digitale Märkte habe in seinen ersten zwei Jahren „seinen Zweck erfüllt“ und „neue Gelegenheiten für Unternehmen und Entwickler“ geschaffen, „während zugleich die Nutzer mehr Kontrolle über ihre Erfahrungen und Geräte“ erhalten hätten. Die Meinung teilt Kyle Andeer, bei Apple für Produkt- und Regulierungsgesetze zuständig, nicht. „Wir hatten gehofft, dass die Überprüfung für die EU Anlass zu einer nüchternen Reflexion sein würde.“ Stattdessen sei „eine Art selbsttherapierende Verteidigung herausgekommen“, sagte Andeer im Interview mit dem Handelsblatt. Das überrascht ihn wenig: „Schließlich hat man hier die eigene Arbeit bewertet.“ Das sind deutliche Worte für einen Apple-Manager. Der Konzern ist bekannt für seine zurückhaltende Kommunikation, nur selten können hochrangige Vertreter überhaupt interviewt werden – und selbst dann dürfen sie oft nicht mit Namen genannt werden. Aber der DMA trifft bei Apple einen Nerv. Man sei „frustriert“ – der Ausdruck fiel im Gespräch mit dem Handelsblatt vielfach. Dabei hat der DMA laut Andeer den Umsatz Apples bisher nicht negativ beeinflusst. Es geht dem Konzern um etwas anderes. Die EU geht laut Apple-Manager„radikal“ vor Düsseldorf. Vor wenigen Tagen veröffentlichte die EU-Kommission einen ersten Zwischenbericht zur Wirkung des „Digital Markets Act“ (DMA). Das EU-Gesetz für digitale Märkte habe in seinen ersten zwei Jahren „seinen Zweck erfüllt“ und „neue Gelegenheiten für Unternehmen und Entwickler“ geschaffen, „während zugleich die Nutzer mehr Kontrolle über ihre Erfahrungen und Geräte“ erhalten hätten. Die Meinung teilt Kyle Andeer, bei Apple für Produkt- und Regulierungsgesetze zuständig, nicht. „Wir hatten gehofft, dass die Überprüfung für die EU Anlass zu einer nüchternen Reflexion sein würde.“ Stattdessen sei „eine Art selbsttherapierende Verteidigung herausgekommen“, sagte Andeer im Interview mit dem Handelsblatt. Das überrascht ihn wenig: „Schließlich hat man hier die eigene Arbeit bewertet.“ Das sind deutliche Worte für einen Apple-Manager. Der Konzern ist bekannt für seine zurückhaltende Kommunikation, nur selten können hochrangige Vertreter überhaupt interviewt werden – und selbst dann dürfen sie oft nicht mit Namen genannt werden. Aber der DMA trifft bei Apple einen Nerv. Man sei „frustriert“ – der Ausdruck fiel im Gespräch mit dem Handelsblatt vielfach. Dabei hat der DMA laut Andeer den Umsatz Apples bisher nicht negativ beeinflusst. Es geht dem Konzern um etwas anderes. Die EU geht laut Apple-Manager„radikal“ vor