Cloud-Software: Snowflake-Aktie legt nach Amazon-Deal um über 30 Prozent zu

Handelsblatt Technik
28 mai 2026, 06:42

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Die Aktien des Cloud-Softwareanbieters Snowflake gewinnen an der Wall Street am Donnerstag mehr als 30 Prozent. Auslöser waren ein über den Erwartungen liegender Jahresausblick sowie ein neuer Sechs-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Amazon Web Services. Snowflake erwartet für das im Januar 2027 endende Geschäftsjahr einen Anstieg des Produktumsatzes um rund 31 Prozent auf 5,84 Milliarden Dollar. Das übertrifft sowohl die eigene Prognose vom Februar – damals 5,66 Milliarden Dollar – als auch die durchschnittliche Analystenerwartung von 5,68 Milliarden Dollar. Der Produktumsatz macht rund 95 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Snowflake will zusätzliche sechs Milliarden Dollar bei Amazon Web Services ausgeben. Der Vertrag schließt die Nutzung von Amazons Graviton-Prozessoren ein, die im Wettbewerb mit Chips von Intel stehen. „Unsere Teams arbeiten außergewöhnlich gut zusammen und wir generieren gemeinsam viel Geschäft“, sagte Snowflake-Chef Sridhar Ramaswamy zum Abschluss. Quartalszahlen über Erwartungen Die Nachfrage nach seinen Kernprodukten zur Datenverwaltung sei zuletzt gestiegen. Gleichzeitig hätten sich die neueren KI-Werkzeuge zu „eigenständigen Geschäftsbereichen“ entwickelt, so Ramaswamy. Die Zahl der Kunden, die das KI-gestützte Programmierwerkzeug des Unternehmens nutzen, habe sich gegenüber dem Vorquartal auf 7.100 verdoppelt. Die Aktien des Cloud-Softwareanbieters Snowflake gewinnen an der Wall Street am Donnerstag mehr als 30 Prozent. Auslöser waren ein über den Erwartungen liegender Jahresausblick sowie ein neuer Sechs-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Amazon Web Services. Snowflake erwartet für das im Januar 2027 endende Geschäftsjahr einen Anstieg des Produktumsatzes um rund 31 Prozent auf 5,84 Milliarden Dollar. Das übertrifft sowohl die eigene Prognose vom Februar – damals 5,66 Milliarden Dollar – als auch die durchschnittliche Analystenerwartung von 5,68 Milliarden Dollar. Der Produktumsatz macht rund 95 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Snowflake will zusätzliche sechs Milliarden Dollar bei Amazon Web Services ausgeben. Der Vertrag schließt die Nutzung von Amazons Graviton-Prozessoren ein, die im Wettbewerb mit Chips von Intel stehen. „Unsere Teams arbeiten außergewöhnlich gut zusammen und wir generieren gemeinsam viel Geschäft“, sagte Snowflake-Chef Sridhar Ramaswamy zum Abschluss. Quartalszahlen über Erwartungen Die Nachfrage nach seinen Kernprodukten zur Datenverwaltung sei zuletzt gestiegen. Gleichzeitig hätten sich die neueren KI-Werkzeuge zu „eigenständigen Geschäftsbereichen“ entwickelt, so Ramaswamy. Die Zahl der Kunden, die das KI-gestützte Programmierwerkzeug des Unternehmens nutzen, habe sich gegenüber dem Vorquartal auf 7.100 verdoppelt.