Halbleiter: 170 Prozent Kursplus – wie Aixtron über Nacht zum KI-Star wurde
Handelsblatt Technik
22 mai 2026, 12:02
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München. Zwischen Skepsis und Aufbruch lagen nur wenige Stunden. Zu Jahresbeginn strich Aixtron-Chef Felix Grawert noch Stellen am Stammsitz in Herzogenrath. Am 3. März füllte sich dann über Nacht das Auftragsbuch des Chipausrüsters. „Wir haben immer an den Markt geglaubt, aber diese großen Bestellungen kamen von einem Tag auf den anderen und völlig überraschend“, sagte der Manager dem Handelsblatt. Der Grund des unerwarteten Aufschwungs: Der Chipkonzern Nvidia kündigte am 2. März milliardenschwere Investitionen in die US-Unternehmen Coherent und Lumentum an. Beide Firmen sind auf photonische Technologien spezialisiert, die Daten mithilfe von Licht übertragen. Solche optischen Verbindungen gelten als Schlüssel für die nächste Generation von KI-Rechenzentren, in denen Datenströme schneller und effizienter verarbeitet werden müssen. Aixtron ist ein führender Hersteller von Anlagen für die Produktion optoelektronischer Halbleiterkomponenten, darunter auch Datenübertragungslaser. Der 2. März sei rückblickend der Tag gewesen, an dem das Rennen der Opto-Elektronik eröffnet worden sei, sagt Grawert. Die Investoren witterten ihre Chance: Jahrelang dümpelte der Aktienkurs des Maschinenbauers vor sich hin. Seit Jahresbeginn haben die im MDax notierten Papiere mehr als 170 Prozent an Wert gewonnen. München. Zwischen Skepsis und Aufbruch lagen nur wenige Stunden. Zu Jahresbeginn strich Aixtron-Chef Felix Grawert noch Stellen am Stammsitz in Herzogenrath. Am 3. März füllte sich dann über Nacht das Auftragsbuch des Chipausrüsters. „Wir haben immer an den Markt geglaubt, aber diese großen Bestellungen kamen von einem Tag auf den anderen und völlig überraschend“, sagte der Manager dem Handelsblatt. Der Grund des unerwarteten Aufschwungs: Der Chipkonzern Nvidia kündigte am 2. März milliardenschwere Investitionen in die US-Unternehmen Coherent und Lumentum an. Beide Firmen sind auf photonische Technologien spezialisiert, die Daten mithilfe von Licht übertragen. Solche optischen Verbindungen gelten als Schlüssel für die nächste Generation von KI-Rechenzentren, in denen Datenströme schneller und effizienter verarbeitet werden müssen. Aixtron ist ein führender Hersteller von Anlagen für die Produktion optoelektronischer Halbleiterkomponenten, darunter auch Datenübertragungslaser. Der 2. März sei rückblickend der Tag gewesen, an dem das Rennen der Opto-Elektronik eröffnet worden sei, sagt Grawert. Die Investoren witterten ihre Chance: Jahrelang dümpelte der Aktienkurs des Maschinenbauers vor sich hin. Seit Jahresbeginn haben die im MDax notierten Papiere mehr als 170 Prozent an Wert gewonnen.