Konferenz TECH: Digitalminister Wildberger fordert Hochleistungs-KI aus Europa

Handelsblatt Technik
1 juin 2026, 17:29

Texte de la source originale

Heilbronn. Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) plädiert im Interview mit dem Handelsblatt für ein hochleistungsfähiges Künstliche-Intelligenz-Modell aus Europa . „Sicherheit ist nicht nur Militär“, betonte er auf der Konferenz „TECH“ in Heilbronn. Europa habe das Talent und die Forschung, zu den US-Anbietern aufzuschließen. „Ich will eine Struktur, die selbsttragend ist und nicht dauerhaft auf Staatsunterstützung angewiesen ist“, sagte Wildberger weiter. Beim Anschub für benötigte Rechenkapazität schließt er staatliche Hilfe nicht aus: „Dann würde ich das als eine Frage der Sicherheit betrachten“, sagte er. Im Gespräch mit dem Handelsblatt verrät der Minister, mit welchen europäischen Partnern Deutschland darüber bereits im Austausch steht. Wildberger drängte auch auf mehr Rechenleistung in Deutschland und appellierte an die Unternehmen: „Wenn ein Land etwas in dieser Größenordnung braucht, dann ist das doch auch ein Geschäftsmodell.“ Dann müsse es möglich sein, dass Unternehmen investierten, „natürlich mit unternehmerischem Risiko“. Anderswo würden dafür Milliarden bereitgestellt, oft ohne dass es sich sofort auszahle. „Das ist Unternehmertum“, sagte Wildberger. Dabei müssten es auch nicht immer direkt Gigafactories sein, die eine Rechenleistung von 100.000 Grafikprozessoren (GPUs) haben. Wildberger sagte: „Ich mag den Gedanken, kleiner anzufangen.“ Lesen Sie hier das ganze Interview: