Whoop: Welche Rolle werden Fitnesstracker im Gesundheitssystem spielen?

Handelsblatt Technik
15 mai 2026, 08:14

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Hamburg. Will Ahmed ist gut gelaunt. Zum einen, weil seine Firma, der US-Fitnesstrackeranbieter Whoop, derzeit rasant wächst. Zum anderen, weil er offenbar auch privat einiges richtig macht – zumindest legt das ein Blick auf sein Smartphone nahe. Der 36-Jährige zeigt stolz seine Whoop-App: Sie beziffert sein „Fitnessalter“ auf 32 Jahre. Lange Zeit sei die Diskrepanz zu seinem wirklichen Alter sogar noch größer gewesen, erzählt Ahmed, der einst zu den besten Squashspielern der USA zählte und für das Team der Harvard-Universität antrat. „Aber dann hatte ich eine Rückenverletzung, die mein Herzfrequenztraining beeinträchtigt hat.“ Mittlerweile kommt die 2012 in Boston gegründete Firma weltweit auf mehr als 2,5 Millionen Kunden in 200 Ländern. Erst im März sammelte Whoop 575 Millionen Dollar bei Investoren ein – darunter prominente Athleten wie Fußballstar Cristiano Ronaldo, Basketballer LeBron James und Golfprofi Rory McIlroy. Mit der Runde übersprang das Unternehmen die Marke von zehn Milliarden Dollar Unternehmenswert und zählt damit zu den seltenen „Decacorns“. Das frische Kapital soll unter anderem den Ausbau der Belegschaft finanzieren: Whoop will rund 600 zusätzliche Stellen schaffen.